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    Kultur-Entertaimment

    >>Musik ist Begleiter für jede Stimmung, für jede Lebenslage. Musik ist (m)ein Lebenselixier.  Diese belebende Wirkung möchte ich meinem Publikum vermitteln.<< Irmgard Sellmann

     

     

    Gioacchino Rossinirossini

    Belcanto, Tournedos und die Sünden des Alters

    Ein Porträt in Texten, Tönen und Bildern
    zum 220. Geburtstag von Gioacchino Rossini

     

    Wer kennt nicht Rossinis „Diebische Elster“ oder den „Barbier von Sevilla“ - Opern, in denen die Primadonnen ihre höchst artifizielle Kunst des Belcanto entfalten können. Rossini wusste, wie die Noten zu setzen seien, um den bel canto, den schönen Gesang, in Vollkommenheit darzubringen. Er stammte ja selbst aus einer Musikerfamilie und hatte eine Gesangsausbildung genossen.

     

     

    Rossinis Opern, auch La Cenerentola (Aschenbrödel), Tancredi und viele mehr gehören zum unverzichtbaren Bühnenrepertoire. Der Maestro aus dem kleinen italienischen Küstenstädtchen Pesaro wurde überall in den europäischen Musikmetropolen gefeiert: Venedig, Neapel, Paris, Wien – das Publikum war fasziniert und geriet in einen wahren Rossinitaumel.

    Doch nach langen Jahren triumphaler Opernerfolge zog Rossini sich von der Bühne zurück. Dass er sein Talent dann nur noch der Komposition kulinarischer Kunstwerke gewidmet hätte, gehört jedoch ins Reich der Legende. Als Italiener und Feinschmecker liebte Rossini es natürlich, gut zu speisen und es gibt zahlreiche Anekdoten über ihn als Gourmet und Küchenkenner. Auch widmete ihm mancher Starkoch ein besonderes Gericht, so die allseits bekannten „Tournedos Rossini“.

    Nicht so bekannt ist, dass Rossini in späten Jahren doch sehr viel komponiert hat. Er hat diese Stücke – hauptsächlich Klaviermusik – selbst "Die Sünden des Alters" genannt. Rossinis Humor, sein Witz, seine feine Ironie fließen hier ein und das lässt sich auch schon an den Titeln ablesen, die der Meister diesen Kompositionen gegeben hat –„Hinkender Walzer“, „Mein morgendliches Hygiene-Präludium“, „Die kleinen Erbsen“, „Kostprobe musikalischen Quatsches der rechten Hand auf den schwarzen Tasten“ und viele heiter-ironische Titel mehr. Aber auch Melancholie und Trauer, seine Lebensweisheit, seine ganz persönliche Sicht von der Welt drückt Rossini in seinem Spätwerk aus: „Die Sünden des Alters“ sind so privat, dass Rossini sie nicht öffentlich aufführen lassen wollte. Nur in dem von seiner Frau Olympe geführten Salon in Paris erklangen die „Sünden“ bei den regelmäßig stattfindenden Soiréen. Dann saß der Meister am Klavier und überraschte seine Gäste mit der einen oder anderen neu komponierten Kleinigkeit.

    Auf fast allen Porträts schaut Rossini den Betrachter mit einem heiteren Lächeln an, ein bisschen verschmitzt, als habe er ein paar nette Scherze in petto, die er seinen Mitmenschen gern servieren möchte - immer mit Liebenswürdigkeit, höchstens mit einer leisen Ironie, aber nie zynisch.

    Der erste Scherz ist schon sein Geburtsdatum - der 29. Februar (1792) und dieses Datum kommt ja bekanntlich nur alle vier Jahre vor. Auch sein Sterbedatum hätte ein Bühnenregisseur nicht besser erfinden können: Es war Freitag, der 13. November (1868). Seine erste Ruhestätte fand Rossini auf dem berühmten „Père Lachaise“ in Paris. Später beantragte Italien die Überführung seiner Asche nach Florenz. In der Kirche Santa Croce steht sein Grabmal neben denen von Dante, Michelangelo und Cherubini. Seine Geburtsstadt ehrte ihn für sein Lebenswerk mit dem Beinamen „Schwan von Pesaro“.

     

    Termin:                    26. Februar 2012

    Beginn:                    16:30 Uhr (eine Pause). Ende ca. 18:30 Uhr

    Veranstaltungsort:     Kultursalon am Sonntagnachmittag im osman30

    Adresse:                   30. Etage im Kölnturm, Mediapark 8, 50670 Köln

    Parkmöglichkeiten:    Tiefgarage Kölnturm

    Kartenreservierung:   0221 / 5005 20 80 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

    Eintritt:                    7,00 €

    Mehr Informationen    www.osman-cologne.de



    Tanja_EichmannDie Kunst der Sonate

     Am Flügel: Tanja Eichmann

     Moderation: Irmgard Sellmann

     

    Termin: 09. März 2012 / Rathaus Wesseling


     

    Programm:

    Cecilia Maria Barthélemon (1768 - 1826) - Sonate E-Dur, op. 2 Nr. 3
    Robert Schumann (1810 - 1858) - Sonate g-moll, op. 22
    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) - Sonate As-Dur, op. 10
    Sergej Prokowjef (1891 - 1953) - Sonate d-moll. op. 14 Nr. 2

     

    Tanja Eichmann ist in Kasachstan geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren bei Ludmilla Worónina, Dozentin an der Musikschule in Kustanaj, der Heimatstadt der Künstlerin. Bereits ein Jahr später gab sie dort ihr erstes öffentliches Solokonzert.

    Nach der Übersiedlung der Familie nach Köln und dem Besuch des Humboldt-Gymnasiums wurde sie 2002 in die Meisterklasse von Professor Karin Merle an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln aufgenommen. Sie gewann zahlreiche Preise u. a. bei „Jugend musiziert, sowohl als Solistin als auch in den Kategorien Kammermusik und Begleitung.

    Als Ergänzung zum Studium nahm sie mehrfach an Meisterkursen bei Prof. Pavel Gililov, Igor Shukov, Prof. Hans Leygraf, Prof. Fabio Bidini, u. a. teil.

    Sie war Stipendiatin der „Christel–Guthörle Stiftung“ und trat in Konzertsälen wie dem „Mozarteum“, dem „Bayer Kulturforum“, sowie im Rahmen des „Klavierfestivals Ruhr“, dem „Europäischen Klassikfestival“ u.v.a., auf. Sie absolvierte ihr Studium in Köln an der Hochschule für Musik und Tanz in der Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov im Hauptfach Klavier, bei dem sie in der Zeit von 2005-2009 studierte. Einen weiteren Meisterkurs belegte sie am Musikinstitut GRADUS AD PARNASSUM bei Julia Goldstein und Wolfgang Manz in Altdorf bei Nürnberg.

    Informationen zum Termin:

                                  09. März 2012
                                  20:00 Uhr (eine Pause)
                                  Foyer des Rathauses Wesseling
                                  Alfons-Müller-Platz
    Parkmöglichkeiten:
                                  Römerstraße / Kreuzstraße; Pontivystraße und Parkhaus Germanusstr.
    Vorverkauf:

                                  Theos Blumenhaus, Am Markt 20, Tel. 02236 / 4 27 91
                                  Süße Ecke, Bahnhofstraße 23,Tel. 02236 / 4 53 74
                                  Musikforum e. V., Tel. 02236 / 8 16 13

    Preise:   
                                  12,00 €; / Schüler u. Studenten 6,00 €
    Mehr Informationen www.eichholzer-schlosskonzerte.de

     


    franz_listFRANZ LISZT

    Wunderkind, Frauenliebling, Magier der Tasten


    Ein Lebensbild in Texten, Bildern und Tönen

     

    Das Porträt eines außergewöhnlichen Künstlers, dessen Leben so facettenreich war wie ein Roman, dessen Kunst, Virtuosität und charismatische Persönlichkeit heute ebenso wie zu seinen Lebzeiten fasziniert.

     

    Eine elegante Erscheinung, ein schönes, klares Gesicht. Augen, Nase und Mund in vollendeter Harmonie und eine Friseur, die heute auch ganz modern wäre. Franz Liszt schaut den Betrachter an auf einem Gemälde von Henri Lehmann. Da ist der Tastenmagier 28 Jahr alt, und würde dieser junge Mann in einem Anzug von Armani in einer Fußgängerzone flanieren, niemand würde denken, dass er aus einem längst vergangenen Jahrhundert stammt.


    Ja, es war auch seine attraktive Erscheinung, die diesen Liszt aus dem Provinzstädt-chen Raiding (damals Ungarn) zu einer der berühmtesten Persönlichkeiten seiner Zeit machte. Das führte unter anderem zu diesem ungewöhnlichen Eintrag in seinem Reisepass: „Celebritate sua sat notus – durch seine Berühmtheit ausreichend be-kannt“.
    Der schöne Jüngling, der elegante Mann mit der aristokratischen Attitüde waren gleichermaßen umschwärmt von den Frauen und nach einem von ihm selbst überlieferten Zitat einer adeligen Dame „war es schade, einen solchen Menschen ans Klavier zusetzen…“ Aber da war sein Platz. Sein Spiel - von einer an diesem Instrument nie gekannten Virtuosität – nahm den Atem, war aber viel mehr als musikalische Artistik auf den schwarzen und weißen Tasten: Liszt prägte einen neuen Klavierstil und als Komponist ging er neue Wege, die in die Zukunft führten.

     

    Textpräsentation:    Irmgard Sellmann

    Musik:            CD-Einspielungen von einem Klassik-DJ oder Live-Musik (Flügel)
    Bilder:            Projektionen auf Flachbildschirm oder Leinwand

     

    Themenvariationen:
                Biographie - chronologisch
                Biographie mit Schwerpunkt Wien „Im Kaffeehaus mit Franz Liszt"
                Textpräsentation in 2 Teilen -
                Teil 1 – „Mit Franz Liszt in den Pariser Salons“
                Teil 2 – „Mit Franz Liszt in Rom und Tivoli“

     

    Termine:        Auf Anfrage.   

       


    Aus dem Agenturprogramm „Neue Bücher“:

    Neu im Trauner Verlag


    Hans Stollneu_im_verlag

    Wein – Gut - Österreich
    Winzer – Weine - DACs

     

    180 Seiten, 21,5 x 24,5 cm, broschiert, 4-farbig,
    ISBN 978-3-85499-860-0. Art. Nr. 01103061.

    Mit kleinem Wein-ABC und Stichwortverzeichnis.
    EUR 34,90 inkl. USt.; SFr 46,90.
    Trauner Verlag, Linz / Östereich. www.trauner.at

     

     

    Österreichs Weine genießen einen ausgezeichneten Ruf.

    Wie diese Weine gewonnen werden, welche Winzer dahinter stehen, welche Qualitäts- bzw. Herkunftsbezeichnungen es gibt – dies alles und noch viel mehr ist in diesem Buch äußerst unterhaltsam, kurzweilig und informativ beschrieben.

    Damit schafft der Autor, seines Zeichens Diplom-Sommelier, den Spagat zwischen Wissenswertem und Lesespaß.

    Auch das brandaktuelle Thema „DAC“ wird von Hans Stoll gebührend behandelt. DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Österreichische kontrollierte Herkunftsbezeichnung“. Diese Herkunftsbezeichnung wurde geschaffen, um Weinen ein nach außen klar erkennbares Geschmacksprofil zu geben und die „Qual“ der Wahl für Konsumenten etwas zu erleichtern.

    Hinter jedem Wein steht der Winzer, die Winzerin – mit individuellen Arbeitsweisen, Ansichten und Visionen. Hans Stoll hat zahlreiche Gespräche mit ihnen geführt, die in diesem Buch wiedergegeben sind. Damit erhält der Leser einen Einblick, wie und warum sich manches beim Wein ganz unterschiedlich darstellt.

    Aus dem Inhalt
    Wie Wein entsteht - Eine erfolgreiche Kletterpflanze
    Weine und Winzer - Österreichische Weinregionen und ihre Gebiete
    Speisen und Wein -  Welcher Wein darf es sein?
    Rund um den Wein - Menschen und ihr Lebenswerk

    Der Autor:
    Hans Stoll ist Gastronomiefachmann und Diplom-Sommelier. Er hat zahlreiche Lehrtätigkeiten inne und ist auch Vorsitzender der Prüfungskommission für die Ausbildungen zum Diplom-Sommelier und Sommelier Österreich. Seit 1986 ist er Vorsitzender der Lehrabschlussprüfungskommission für den Lehrberuf „Restaurantfachmann/ -fachfrau“. Er ist Inhaber der Firma wineconnection austria.

     



     

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